Kryotherapie
gezielte Behandlung durch Kälte
Die Kryotherapie nutzt gezielt Kälte, meist flüssigen Stickstoff, um verändertes Gewebe schonend zu vereisen und zu zerstören. Dieses schnelle und effektive Verfahren eignet sich für viele oberflächliche Hautveränderungen und ermöglicht eine präzise Behandlung ohne grösseren Eingriff.
- Behandlung von Warzen und aktinischen Keratosen
- Entfernung kleiner Hautveränderungen
- Schonendes, schnelles Verfahren
| Besonders geeignet bei |
• Warzen und hartnäckigen Hautwucherungen |
| Nebenwirkungen |
Vorübergehende Rötung, Schwellung, Blasenbildung oder Krustenbildung an der behandelten Stelle |
| Effekt |
• Die veränderten Hautstellen verschwinden |
| Wirkungsdauer |
Dauerhaft, bei vollständiger Abheilung der behandelten Stellen |
Behandlungsdetails
👉 Hinweis: In den ersten Tagen nach der Behandlung sollte auf Sauna, Solarium und intensive Sonneneinstrahlung verzichtet werden.
Dauer
Je nach Größe der Läsion wenige Minuten
Jahreszeit
Ganzjährig möglich
Behandlungsart
Minimal-invasiv
Nachbehandlung
Beobachtung der Hautheilung, ggf. Wundpflege
Anästhesie
In der Regel nicht erforderlich
Ausfallzeit
Minimal, je nach Areal
Kosten
In der Regel über die Krankenkasse (ausser ästhetisch störende Läsionen)
Behandlungsablauf
Behandlungsablauf
- Beratung & Analyse der Hautveränderung
- Vorbereitung des Areals
- Applikation von flüssigem Stickstoff
- Nachsorge: Kühlung, ggf. Wundpflege und Beobachtung der Heilung

Behandlung einer hypertrophen Kaiserschnittnarbe
In einigen Fällen kann sich nach einem Kaiserschnitt eine hypertrophe Narbe entwickeln. Diese ist häufig gerötet, verdickt, erhaben und kann jucken oder spannen. Im Gegensatz zu einem Keloid bleibt die Narbe jedoch auf den ursprünglichen Wundbereich begrenzt und wächst nicht über die Narbengrenzen hinaus.
Um die Narbe wieder auf Hautniveau zu bringen und die Beschwerden zu lindern, empfehlen wir bei DECAMED eine kombinierte medizinische Therapie.
Schritt 1: Kryotherapie (Behandlung mit flüssigem Stickstoff)
Die gezielte Kälteanwendung kann das überschüssige Narbengewebe reduzieren. Gleichzeitig wirkt die Kryotherapie schmerzlindernd und erleichtert die anschliessende Injektion.
Schritt 2: Intralesionale Kortisoninjektion
Im nächsten Schritt wird eine verdünnte Kortisonlösung mit einer feinen Nadel direkt in das Narbengewebe injiziert. Diese Behandlung hilft, die Narbe zu erweichen, Entzündungen zu reduzieren und die Erhebung der Narbe zurückzubilden.
In der Regel sind 2–3 Behandlungssitzungen im Abstand von 4–6 Wochen ausreichend, um eine deutliche Abflachung der Narbe zu erzielen.
Sobald die Narbe flach ist, kann eine ergänzende Laserbehandlung in Erwägung gezogen werden, um das Hautbild weiter zu verbessern.
Eine individuelle ärztliche Beratung ist entscheidend, um die geeignete Therapieform festzulegen.

